Jürgen Kaufmann Kandidat beim GenussDuell Rheinland-Pfalz

Die Straße in Richtung Kinheim schlängelt sich entlang der Mosel. Auf gerader Strecke wird der Fahrer immer wieder für kurze Zeit dazu verleitet, verzückt das fließende Wasser der Mosel vor dem satten Grün der Wiesen, die herbstlich eingefärbten Bäume und Weinberge, zu betrachten. Die Szenerie ist an Idylle kaum zu übertreffen. Diese Oase ist die Heimat von Jürgen Kaufmann.

Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Dominik Ketz

Die Umgebung ist ein absoluter Genuss für die Augen und sobald man die lichtdurchflutete Küche des Hobby-Kochs betritt, gibt es auch genussvolles für den Gaumen. „Ich bereite gerade Pastrami zu“, erklärt Jürgen Kaufmann, während er den Kühlschrank öffnet und die vakuumverschweisten Fleischpakete herausholt. Bis zu drei Wochen muss Pastrami mariniert werden, bevor man sie weiterverarbeitet. „Wenn sie möchten, können sie gern probieren. Ich habe eine bereits fertig gesmokte Pastrami aufgeschnitten.“ Zu so einem Angebot sagt man natürlich nicht nein. Die pfeffrige Kruste zusammen mit dem zarten hauchdünn aufgeschnittenen Fleisch – einfach himmlisch! 

Foto: Maike Doege

Der Computerfachmann steht gern in der Küche. Seine Leidenschaft fürs Kochen begann an den Wochenenden, als er für seine beiden Töchter gekocht hat und entwickelte sich zu einem liebgewonnenen Hobby. „Mit ein paar Freunden habe ich einen Männnerkoch-Club gegründet“, erzählt er. „Wenn es klappt, treffen wir uns ein Mal im Monat. Es wechselt sich immer ab, bei wem es stattfindet. Kochen tun wir dann aber immer gemeinsam.“ Ein dickes Fotobuch dokumentiert die lustige Runde. Was noch recht einfach begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem wahren Gourmet-Treffen mit immer aufwendigeren Gerichten entwickelt. „Ich probiere immer gerne Neues aus und so hat sich auch mein Gaumen immer weiter entwickelt. Heute finden ausschließlich hochwertige Zutaten den Weg in meine Gerichte“, erklärt er. Sein neuester Stolz in der Küche ist ein Sous Vide Garer. Nun kann er Menüs zubereitet, wie in einer Profiküche. 

Beim nächsten Treffen des Männerkoch-Clubs wird sein Rezept für das GenussDuell Rheinland-Pfalz gekocht – das wird sozusagen die Generalprobe. Denn der leidenschaftliche Hobby-Koch ist einer der beiden Kandidaten des GenussDuells Rheinland-Pfalz. Er liefert das Rezept für den Hauptgang.

Foto: Maike Doege

Unsere Fragen an den Kandidaten: 

Für wen kochen Sie am liebsten?

Am liebsten für meine beiden Töchter. Die genießen es immer sehr, wenn ich sie mit neuen Kreationen oder ihren Lieblingsessen überrasche. 

Was gehört zu einem perfekten Dinner unbedingt dazu?

Hochwertige Produkte und ein gutes Glas Wein. Am liebsten natürlich von der Mosel und schön trocken darf er sein. 

Auf welche Zutaten können Sie in der Küche nicht verzichten?

Gewürze, hochwertige Öle am liebsten Olivenöl und außerdem verwende ich sehr gerne viele Zwiebeln beim Kochen. 

In der Küche bin ich… Eher ruhig. Wenn wir uns jedoch zusammen im Männerkoch-Club treffen, ist es immer sehr lustig und es wird viel Blödsinn nebenbei gemacht. 

Kochen ist für mich ... ein schöner Ausgleich zu meinem Beruf. Wenn ich abends nach Hause komme, koche ich sehr gern auch mal etwas Aufwendigeres für mich allein.  

Wie sind Sie auf das GenussDuell Rheinland-Pfalz aufmerksam geworden?

Ich bin durch Facebook darauf aufmerksam geworden. Mir ist direkt ein leckeres Rezept mit Maronen eingefallen und so habe ich mich einfach beworben.

Hat Sie jemand zur Bewerbung motiviert?

Ich mich selber.  

Was haben Sie gemacht, als Sie erfahren haben, dass Sie ein Kandidat sind?

Ich wurde damals angerufen und habe erfahren, dass ich dabei sein darf. Ich war zuerst geschockt, dann total überrascht und nun freue ich mich sehr.   

Wer begleitet Sie zum KochDuell?

Eine meiner beiden Töchter.

Worauf freuen Sie sich beim KochDuell am meisten?

Ich bin schon sehr gespannt darauf, die Rezepte zu erfahren, die ich an dem Tag zubereiten muss. Und dann freue ich mich natürlich auf den Moment, wenn ich den Kochlöffel zur Seite lege und alles gut überstanden habe. 

Haben Sie ein Rezept gegen Lampenfieber?

Eigentlich nicht, da muss man durch. Ein Glas Wein vorher wäre aber sicherlich nicht schlecht.

Beschreiben Sie Ihr Gericht – ohne uns zu viel zu verraten.

Farbenfroh, außergewöhnlich und trotzdem bodenständig. 

Mit Rheinland-Pfalz verbinde ich …

Die Mosel ist meine Heimat. Wir wohnen in einer wunderschönen Urlaubsregion. Und nach Urlaub fühlt es sich auch manchmal noch für die Einheimischen an – vor allem, wenn man sich in den Weinbergen zum Essen trifft.

Foto: Jürgen Kaufmann